Vereinsmeisterschaft 2026

18. April

Race 1 – Kapf

Kapf – Salmas – Walmendinger Horn – Niedere – Kapf

Das erste Race 2026 konnten wir bei guten Bedingungen und unfallfrei durchführen. 15 hochmotivierte Teilnehmer waren bereit, ihr Bestes zu geben! Wir wussten, dass die Entscheidung für den Kapf und gegen Bezau eine sehr selektive Angelegenheit wird, bei der nicht alle einen Thermikanschluss bekommen werden. Aber es war dafür eine Zipfel-Challenge, an einem Zipfel-Startplatz, von dem noch nie (gemäß XC-Contest) so weite Strecken geflogen wurden. Denn die Ziele/Bojen wurden äußerst ambitioniert gelegt: Salmas, Walmendinger Horn, Niedere und zurück ans Kapf ergeben anspruchsvolle 66 km.

Markus führte lange die Dreiergruppe (mit Linus und Max) an, musste aber leider nach der dritten Boje im Balderschwangertal (nach ca. 5 Stunden Flugzeit) zu Fuß weiter. Linus flog an dieser Schlüsselstelle nochmals zurück und konnte sich wieder hochschrauben und via Kapf nach Simmerberg fliegen. Max war vor dem Walmendinger Horn etwas zu tief und musste mit diversen Windscherungen kämpfen, entschied sich für einen sicheren Weiterflug (safety first), kehrte mit 3 km Abstand zur Boje um und konnte dann noch nach über 6 Stunden das Ziel am Kapf erreichen.

Ein herzliches Dankeschön an ALLE, die mitgemacht haben, und Gratulation für jede individuelle Leistung. Es war wieder mega spannend.

🥇 Linus

🥈 Markus

🥉 Max

🥇 Markus

🥈 Johannes

🥉 Linus

23. Mai

Race 2 – Mittag

Mittag – Hochgrat – Hochhäderich – Mittag – Alpsee

Bei relativ starkem Nordostwind ging es an den Mittag. Der Plan: einmal die gesamte Nagelfluhkette abfliegen und am Alpsee das Landebier und die Abkühlung im See genießen!

Wie erwartet hat sich der Steineberg als Knackpunkt herausgestellt. Zu siebst sind wir nur knapp über Gipfelhöhe zum Stuiben geflogen und konnten mit Ach und Krach aufsoaren. Rudi hat wagemutig die Südseiten probiert und wurde leider ins Gunzesriedertal runtergespült.

Der Rest des Rennens war ein Kopf-an-Kopf Rennen. Wer kein Gas verwendet hat oder zu viel gekurbelt hat, hatte praktisch schon verloren!

Markus hat das Rennen konsistent durchgezogen und durfte den Landeplatz am Alpsee einweihen! Johannes hat sich den zweiten Platz erkämpft, indem er tief am Steineberg vorbei gebrettert ist, während Linus sich nur knapp mit 1300 m aus dem Steigbachtal ausgraben konnte!